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Meditation verändert sogar die Gen-Aktivität

Top-Wissenschaftler untersuchen die Wirkung von Meditation ... mit erstaunlichen Ergebnissen! 1. Entspannung von einem hektischen Alltag ist positiv für Geist und Körper. 2. Meditation zeigt mehr tiefgreifende positive Geist- & Körpereffekte als Entspannung alleine, selbst bei Anfängern. 3. Meditation über längere Zeit bewirkt starke biologische Vorteile, unter anderem sogar ein möglicherweise langsameres Altern. Zitat aus:
Meditation and Your Genes: Groundbreaking Study by Deepak Chopra & Top Scientists http://flip.it/5rOQo7
(Deutsche Übersetzung G. Stiehler)

Wandern ist gesund? Aber nicht für den Geist.

Wandering-Mind, abschweifende, wandernde Gedanken. So nennt der Prof. Metzinger sein neues Forschungsgebiet ...

50% des Wachzustandes wandern unsere Gedanken ziellos durch die "Gegend". Tendenz vermutlich steigend. Das kostest Kraft, macht uns unkonzentriert und im schlimmsten Fall krank.

Der Spiegel hat eine schöne Zusammenfassung des jüngsten Interviews mit Prof. Metzinger veröffentlicht. Das Video finden Sie hier: https://vimeo.com/groups/infographics/videos/121976818

Vergessen Sie anschließend nicht, auch mal offline zu gehen. Warum, wird im Video erklärt.

:-)

"Die Tafeln von Chartres" - Meditieren mit schielenden Augen.

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Hier im Blog gibt es schon einige Artikel über Meditatoin / Achtsamkeit.

Es gab Artikel über Vipassana (Achtsamkeit) und Konzentration. Und ich habe in einem Artikel beschrieben, wie einzelne Sinne für die Achtsamkeit genutzt werden können.

Und heute gibt es etwas ganz anderes:

Meditation mit eingebautem Bio-Feedback. :-) Und das relativ einfach, mit den sogenannten "Tafeln von Chartres".  Noch nie gehört? Die Technik ist auch nicht so sehr bekannt. Ich werde Ihnen zeigen, woher diese Idee stammt und Ihnen dann das Grundprinzip beibringen.

1.) Das Buch hinter der Technik.  Tradition der "Zigeuner", Gostische Philosophie, antike Kathedralen mit geheimen Symbolen, die den Weg zur Erleuchtung zeigen? Das klingt ein bisschen wie ein Roman von Dan Brown. 


Und tatsächlich verwendet der Autor George Pennington in seinem Buch "Die Tafeln von Chartres" genau diese Zutaten. Er beschreibt, wie bestimmte Symbole, die v.a. in den Kirchenfenstern der großen Kathedrale …

Was verraten uns unsere Träume über uns?

Auf www.soundcloud.com ist ein Mittschnitt des 56. Zeitforums Wissenschaft vom 08.12.2014 zu hören.
Dr. Brigitte Holzinger, Psychologin, Leiterin des Instituts für Bewusstseins- und Traumforschung in Wien,
Stefan Klein, Wissenschaftsautor „Träume – Eine Reise in unsere innere Wirklichkeit“,
Felix de Mendelssohn, Psychoanalytiker und Traumexperte, Buchautor „Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte“ und
Prof. Dr. Thomas Penzel, wissenschaftlicher Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Charité Berlin  unterhalten sich über den Stand der Wissenschaft zum Thema "Träumen".

Das ist unbedingt hörenswert. :-)

Gesprächsleitung:
 Uli Blumenthal, Redaktionsleiter "Forschung aktuell", Deutschlandfunk
Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT

Direkter Link zur Soundcloud:

Was verraten uns unsere Träume über uns

Schützt Religion vor Depression?

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Die Ärztezeitung berichtet von einer interessanten Studie:NEW YORK. Wem Religion und Spiritualität besonders viel bedeuten, bei dem spiegelt sich das offenbar auch in der Dicke des Kortex wider. Bereits 2012 hatten die Wissenschaftler um Dr. Lisa Miller von der Columbia-Universität in New York in einer prospektiven Studie über zehn Jahre festgestellt, dass familiär belastete Probanden, für die Religion besonders wichtig ist, ein um 90 Prozent geringeres Risiko für eine Major-Depression haben als Menschen ohne den Hang zu Religion und Spiritualität. Zitat: Ärzte-Zeitung (18.02.2014 / Hervorhebung von mir). Das wurde jetzt in einer Langzeitstudie untermauert. "Menschen mit einem starken Interesse für Spiritualität haben eine geringeres Risiko, depressiv zu werden." Das scheint mehr für Menschen zu gelten, die ein persönliches Interesse in Religion bzw. Glauben haben, als für Menschen, denen es eher um "Liturgie und Zugehörigkeit" geht.

Die Studie belegt nur einen Zu…

Meditation, Achtsamkeit ... und ihre Grenzen

Ich habe in den letzten Jahren einiges über Achtsamkeit und Meditation geschrieben.

Und es gibt viele gute Gründe für Meditation in ihren verschiedenen Formen.

Tony Schwartz, selbst seit vielen Jahren erfahren in Meditation, hat in seinem Artikel "More Mindfulness, Less Meditation" nun auf die Grenzen der Meditation hingewiesen.

Zusammenfassung: "In the modern world, meditation is far more effective as a technique of self-management than as a means of personal transformation, much less enlightenment."
Oder, in meinen Worten übersetzt: "In (unserer) modernen Welt ist Meditation viel eher wirksam im Sinne einer Technik, sich selbst zu managen (konzentrierter, gelassener, weniger depressiv oder ängstlich zu sein) als für persönliche Veränderung, geschweige denn "Erleuchtung".

Erwarten Sie von Meditation, oder Achtsamkeit, nicht zu viel:
Meditation wird Ihr Leben verbessern, aber nicht alle grundlegenden Probleme lösen!

Den ganzen Artikel können Sie auf d…

Eine kurze Einführung: Was ist Meditation wirklich?

Der tibetische Lama Ringu Tullku Rinpoche fasst Meditation so zusammen:

"Meditation is learning to have a stable mind." (Meditation heißt, zu lernenn, einen festen Geist zu haben.)

Für alle, die ein bisschen Englisch können, gibt es hier ein Video mit einer schönen Lesung dazu: 
Quelle: http://buddhismnow.com/2013/06/22/short-talk-on-meditation-by-ringu-tulku/
Viel Spaß beim Anhören!